2026-00-Vor-der-Reise-und-eine-verrückte-Idee

 Diese Überschrift ist eigentlich purer Blödsinn. 

Heute ist der 5. Oktober und wir sind inzwischen 5 Wochen unterwegs. Seit etwa vier Wochen will ich wieder mit meinem Reiseblog beginnen. 

Das Tagebuch wird zwar täglich geschrieben, aber die Veröffentlichung ist weiterhin nicht so einfach und sie dauert eben Zeit. Und alles, was ich verschieben kann, wird dann eben von mir verschoben. 


Und jetzt muss mir - vor mir - eine gute Ausrede einfallen. Ich glaube, ich habe die gefunden:

1️⃣ Vor über zweieinhalb Jahren bin ich nach einem Sturz mit dem Fahrrad nach drei Tagen im Krankenhaus aufgewacht, und zwar mit dem Verlust meines Gedächtnisses. 

2️⃣ Um meine Synapsen wieder zu verbinden, braucht es Lernen, Lernen, Lernen und vor allem Wiederholung,Wiederholung, Wiederholung. 

3️⃣ Und hier kommt meine beste Ausrede zur Anwendung: Ich war gar nicht faul, sondern ich nutze die Zeitverschiebung zwischen meinen Tagebucheinträgen und dem Veröffentlichen als mein persönliches zeitliches Training und als meine Art der Lern-Wiederholung. 


Teil 2

Und hier kommt jetzt der zweite Teil meiner Überschrift. Die verrückte Idee. 

Den folgenden Text habe ich vor drei Wochen an meine Saunagruppe geschickt. Der ist von keiner KI, sondern tatsächlich von mir. Und ich setze ihn einfach mal hier rein. Mal seh‘n, was sich daraus entwickelt ❓


1- Hallo Uli,  Dirk, Klaus, Tilo, Gerd, Manfred, Harald

wenn ich keine Ziele mehr habe, dann fehlt mir was!

Was haltet Ihr von folgendem Vorschlag:

  • Irgendwann wird der Krieg in der Ukraine beendet sein. Ich hoffe sehr, so schnell wie möglich!
  • Anschließend wird es eine gewisse Zeit dauern, bis man nach Russland reisen kann. 
  • Wäre es nicht eine gute Idee, nach diesem Irrsinn in unsere Neustrelitzer Partnerstadt Tscheykowski mit dem Wohnmobil zu reisen und den Prozess der Aussöhnung als einfache Bürger in Angriff zu nehmen?
  • 2030 werde ich 80 Jahre. Bei guter Gesundheit scheint das eventuell mein letzter Termin für eine solche Reise zu sein.  
  • Wenn mehrere Wohnmobile sich auf den Weg machen, dann kann das ein starkes Zeichen für die gemeinsame Aussöhnung sein. 
  • Und wenn wir gleichzeitig Wohnmobile aus der Polnischen Partnerstadt Szczecinek und vielleicht auch aus Schwäbisch Hall mitnehmen, dann kann ich mir eine Bürgerbewegung der „Aussöhnung von unten“ vorstellen. Besser geht es nicht ☝️
  • Die Route könnte weiter nach Warschau, Auschwitz und dann durch die Ukraine bis nach Stalingrad, nach Samara, zu Gagarins Landeort in der Steppe und weiter die Wolga und Kama hoch über Wotkinsk (Jugendort von Tschaykowski) bis zur Partnerstadt von Neustrelitz nach Tschaykowski gehen. 
  • Der Rückweg könnte über den goldenen Ring, die Wolgaquelle und die europäischste russische Stadt Sankt Petersburg, Narva, Tallin, Riga, Vilnius, Königsberg und Danzig zurück nach Hause führen. 
  • Über die weiteren Einzelheiten können wir uns wunderbar streiten 👍🤔🧐👍
  • Ihr könnt alle mit dabei sein!
  • Ob es klappt, keine Ahnung?! Aber denken darf ich ja😉
  • Aber: wir haben auch noch Aufgaben?
  • Wer kommt mit?


Ich erweitere meine Überlegungen um die bekannten menschlichen Geschichten rund um Geschichten vom Krieg. Und genau auf diese möchte ich - und alle die mitkommen - persönlich auf dieser Reise überall hinweisen!

Für den folgenden Text nutze ich meine KI Gemini. 


„Der Krieg ist ein Verfahren, bei dem sich Leute beschießen, die sich gar nicht kennen, auf Befehl von Leuten, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“


Zugeschrieben wird diese und ähnliche Formulierungen oft auch anderen Denkern wie Kurt Tucholsky oder Albert Einstein, aber sie spiegelt perfekt die pazifistische Haltung wider, die Charlie Chaplin vor allem in seinem Meisterwerk Der große Diktator (1940) und der bitteren Kriegssatire Monsieur Verdouxfilmisch verarbeitet hat.

Besonders berühmt ist in diesem Zusammenhang auch Chaplins leidenschaftliche Schlussrede aus Der große Diktator, in der er plädiert:

 „Wir wollen einander helfen – wir wollen nicht das Glück des anderen ausnutzen. Wir wollen nicht einander hassen und verachten.“


Die berühmtesten und historisch belegten Geschichten dieser Art stammen aus dem Ersten Weltkrieg. Sie zeigen eindrücklich, wie die einfachen Soldaten für kurze Zeit die Menschlichkeit wiederfanden – und danach in den erbarmungslosen Alltag des Krieges zurückkehren mussten.  

Hier sind die bekanntesten wahren Begebenheiten und Überlieferungen:


1. Der Weihnachtsfrieden von 1914 (The Christmas Truce)

Das bekannteste Ereignis dieser Art fand im Dezember 1914 an der Westfront statt, nur wenige Monate nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs, als der Glaube an einen schnellen Sieg schwand.  

 Die Lichter im Niemandsland: An Heiligabend 1914 beobachteten britische und französische Soldaten in Flandern (Belgien), dass die gegenüberliegenden deutschen Schützengräben plötzlich hell erleuchtet waren. Die deutschen Soldaten hatten kleine Tannenbäume auf den Grabenrand gestellt und brennende Kerzen darauf befestigt.  


 Gemeinsames Singen: Deutsche Soldaten begannen, Weihnachtslieder wie Stille Nacht, heilige Nacht zu singen. Die britischen Soldaten auf der anderen Seite antworteten mit englischen Weihnachtsliedern. Schließlich riefen sich die feindlichen Soldaten über das zerstörte Niemandsland hinweg zu.  


 Die Begegnung: Am ersten Weihnachtstag wagten sich die ersten Soldaten unbewaffnet aus ihren Gräben. Sie trafen sich im Niemandsland, gaben sich die Hand, wünsch-ten sich frohe Weihnachten und tauschten Zigaretten, Schokolade, Knöpfe und Dosenfleisch aus.  


 Der Fußballkicker und die Toten: In einigen Abschnitten half man sich gegenseitig dabei, gefallene Kameraden zu bergen und zu begraben. Berühmt wurden auch Berichte über spontane Fußballspiele ("Kickabouts") mit einer improvisierten Ball-Attrappe zwischen den Schützengräben.  


 Das Ende des Friedens: Die Armeeführungen auf beiden Seiten waren entsetzt über diese Verbrüderung, da sie Disziplinlosigkeit befürchteten. Noch am 26. Dezember oder spätestens in den Tagen darauf wurde der Waffenstern von den Offizieren beendet. Man feuerte Warnschüsse ab, und der Krieg nahm seinen gewohnten, tödlichen Lauf. In den darauffolgenden Kriegsjahren (1915–1918) wurde ein solcher Weihnachtsfrieden von den Generälen strengstens verboten und unter Strafe gestellt.  


2. Gab es das auch im Zweiten Weltkrieg?

Im Zweiten Weltkrieg, der als ideologischer Vernichtungskrieg und Rassenkrieg vor allem im Osten extrem grausam geführt wurde, gab es keine offiziellen oder flächendeckenden Waffenstillständezu Weihnachten wie 1914. 


Dennoch existieren in Erinnerungen und Tagebüchern kleinerer Einheiten immer wieder berührende Anekdoten über kurzzeitige, menschliche Pausen:


 Die Hütte im Schnee (Ardennen / Ostfront): Es gibt mehrere historisch überlieferte Berichte (z. B. aus der Zeit der Ardennenoffensive 1944 oder von der Ostfront), in denen sich versprengte amerikanische, deutsche oder russische Soldaten bei starkem Schneesturm in dieselbe verlassene Scheune oder Hütte retteten. Um zu überleben, legten sie für die Dauer der Nacht die Waffen ab, teilten ihr spärliches Essen oder wärmten sich am selben Feuer – um am nächsten Morgen, sobald der Tag anbrach, wieder getrennte Wege zu gehen oder sich im schlimmsten Fall wieder als Feinde gegenüberzustehen.


 Die Weihnachtskartoffel: Soldaten erzählten sich oft die Geschichte von Frontabschnitten, in denen beide Seiten am Heiligen Abend schweigend die Waffen ruhen ließen, weil die Kälte und der Hunger so übermächtig waren. Man feuerte schlicht eine Nacht lang nicht, rief sich ein kurzes „Frohe Weihnachten“ über den Schnee zu und nahm das Morden am Stefanstag (26. Dezember) schweigend wieder auf.


Warum ging der Krieg danach immer weiter?

Die Soldaten waren Zahnräder in einer gigantischen Maschinerie. So sehr sich die einfachen Menschen im Schlamm auch wünschten, dass das Morden aufhört: Die Befehlsstrukturen, die Angst vor dem Kriegsgericht oder den eigenen Offizieren und die Kriegspropaganda sorgten dafür, dass die Realität die Männer sofort wieder einholte. Sobald der Feiertag vorüber war, funktionierte das System des Krieges wieder völlig automatisiert.


Die nächsten Wortketten sind von mir:

  • Mensch, Menschlichkeit 
  • Gedanken, Worte, Handlungen 

Auch die tatsächlich erfolgte Französisch-Deutsche Aussöhnung soll und muss eine Rolle auf dieser Reise spielen. 


Konrad Adenauer und Charles de Gaulle stehen wie kaum zwei andere Politiker für die historische Aussöhnung zwischen Deutschland und Frankreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihr gemeinsames Wirken legte das Fundament für das geeinte Europa und die europäische Integration.

Hier sind die wichtigsten Meilensteine ihres historischen Wirkens:

  • Der Élysée-Vertrag (1963): Am 22. Januar 1963 unterzeichneten der deutsche Bundeskanzler Adenauer und der französische Staatspräsident de Gaulle den Vertrag über die deutsch-französische Zusammenarbeit im Pariser Élysée-Palast.
  • Institutionalisierte Freundschaft: Der Vertrag begründete eine enge Zusammenarbeit in den Bereichen Außenpolitik, Verteidigung sowie Jugend- und Kulturaustausch (unter anderem durch die Schaffung des Deutsch-Französischen Jugendwerks).
  • Persönliches Vertrauen: Trotz ihrer unterschiedlichen politischen Hintergründe und Temperamente entwickelte sich zwischen dem pragmatischen, föderalistisch denkenden Adenauer und dem national geprägten, staatsmännischen de Gaulle ein tiefes gegenseitiges Vertrauen und Respekt.
  • Historischer Wendepunkt: Die historische Bedeutung liegt vor allem darin, dass die jahrhundertealte „Erbfeindschaft“ zwischen beiden Nationen durch eine dauerhafte Partnerschaft und Freundschaft ersetzt wurde.




Und jetzt Ernsthaft:

Wer hat den Willen, die Zeit und die Möglichkeit für dieses Abenteuer?


Warum nicht: Versöhnung, ich glaube das kann in allen Ländern etwas bewegen!

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