2026-02-Mölln-Nord-Ostsee-Kanal
01.09.2026, Dienstag
#Tagebuch #Sep
Von Mölln an den Nord-Ostsee-Kanal
B001



13:30 Uhr am Stellplatz am Nord-Ostsee-Kanal in Schacht-Audorf.
Schacht-Audorf, da muss ich meine KI Gemini fragen:
Nein, einen klassischen Bergwerksschacht hat es in der unmittelbaren Umgebung von Schacht-Audorf nicht gegeben.
Der Name des Ortsteils Schacht (1330 erstmals als Schachte urkundlich erwähnt) leitet sich nicht vom Untertagebau ab. In der norddeutschen Toponymie und Sprachgeschichte hat das Wort andere Bedeutungen:
Geländeform oder Pflanzung: Im Mittelniederdeutschen bezeichnet schacht oder schachting oft ein lang gestrecktes, schmales Landstück, ein Gehölz oder ein abgegrenztes Feldstück-Areal.
Gewässer-/Brunnenschacht: Teils stand der Begriff im Niederdeutschen auch für eingefasste Brunnenschächte oder tiefere Wasserstellen, nicht aber für Erzgänge oder Kohleflöze.
Sowohl Schacht als auch Audorf (Ovdorpe, 1340) waren über Jahrhunderte reine Geestdörfer mit Landwirtschaft, bevor Ende des 19. Jahrhunderts der Bau des Nord-Ostsee-Kanals und die spätere Ansiedlung von Schwerindustrie und Werften das Ortsbild prägten.
Am Nachmittag mit den Rädern in die Innenstadt von Rendsburg und dann bis in die Nähe des NordArt-Geländes.
Das Wetter zeigt, dass hier im Norden Schauer dazu gehören.
Der Tag in sieben Zeilen als Poetry Slam Gedicht:
Von Mölln an den Kanal, wo der Wind die Schauer treibt,
kein Bergwerk im Schacht, nur ein Feldstück, das bleibt.
Der Name schlägt Wurzeln in Geest und Geschichte,
Gemini liefert die Fakten für meine Gedichte.
Mit dem E-Bike nach Rendsburg, die Kunst vor dem Blick,
NordArt im Sinn und ein Regenguss im Genick.
Ein echter Nordland-Tag – rau, grün und echt.
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